donaufestival turning and falling

Gerald Moser – turning and falling
Eine Koproduktion von sound:frame und donaufestival 2017

Das donaufestival (28.4.-6.5.) erschafft jedes Jahr eine Parallelwelt zwischen Systemabsturz und Neustart. Es setzt auf Vibrationen zwischen Musik, Performance und Bildender Kunst. Der Festivaltitel des donaufestivals 2017 „Du steckst mich an.“ bezog sich 2017 auf das Leitmotiv des Festivals, den Begriff der Empathie. Der neue künstlerische Leiter Thomas Edlinger, die neue Kuratorin für Performance Bettina Kogler und das bewährte Team des donaufestival stellten sich der Aufgabe, das Verhältnis zwischen machtkritischem, ästhetischem Eigensinn und allianzfähigem Gesellschaftsbezug auszuloten.

Ansteckend, zum Beobachten und Hinterfragen anregend ist auch die Arbeit “turning and falling” des Medienkünstlers Gerald Moser , den das donaufestival 2017 dazu eingeladen hat, die Festivallounge am Messegelände zu bespielen.

turning and falling

spiegelstreifen, motor, steuerung, led-spot
2017

Hier dreht sich keine Discokugel. Und doch wandert Licht durch den Raum. Die Reflexion basiert auf der Bewegung eines spiegelnden Kunststoffbandes, das in einer Minute um die eigene Achse rotiert. Der Motor wickelt das träge hinabhängende Band langsam auf – das ist der Suspense-Moment von turning and falling. Dann die peitschenartige Entladung, die zuckende Unruhe des Lichts, das Auspendeln. Der Zyklus beginnt von vorn. Zeit türmt sich auf und stürzt davon, kinetische Energien werden zum Bewegtbild.

In Koproduktion mit sound:frame.

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